Instandhaltungssoftware, IPS Software, Wartungssoftware, Instandhaltung

Stammdaten / Organisationsstruktur

Stammtabellen innerhalb der Stammdaten dienen dazu, den Wertevorrat für verschiedene Bereiche zu definieren. Ein gutes Beispiel dafür stellen die Kostenstellen eines Unternehmens dar.

Die möglichen Kostenstellen sollen vordefiniert sein und nur von Benutzern erweitert werden können die auch das Recht dazu haben. Alle anderen Systemanwender können Kostenstellen nur aus dem Wertevorrat der Stammtabellen auswählen.

Innerhalb der Stammtabellen werden auch die Unternehmensstrukturen und Abhängigkeiten definiert.

Als Beispiel hierfür wird ein Mitarbeiter einer Handwerkergruppe (z.B. Schlosser) zugeordnet und innerhalb der Stammtabelle für die

Handwerkerfachgruppen wird die Zuordnung zu einer leistenden Kostenstelle getroffen. Hiermit ist im System definiert, wenn dieser Mitarbeiter eine Auftragszuordnung erhält, welche Gruppe dieser Auftrag zugeordnet ist, bzw. auch wenn ein Auftrag einer bestimmten Gruppe zugeordnet ist, welche Mitarbeiter aus dieser Gruppe die Ausführung vornehmen können.

Alle diese Zuordnungen können frei definiert werden und als "Muss" oder "Kann" Zuordnungen festgelegt werden.

Weiterhin können sehr komplexe Strukturen wie Sammelkostenstellen oder Meistereien als weitere Organisationsstrukturebenen definiert werden,um auch komplexen Unternehmensstrukturen von  großen Enterprise Anwendern abbilden zu können.

Aber es kann auch sehr „lean“ in einer flachen Struktur, welche insbesondere in kleineren Betrieben den Start und das Arbeiten mit dem System vereinfacht und die schnelle Implementierung ermöglicht.

Die Stammdaten sind in 3 Gruppen aufgeteilt.

Allgemeine Stammdaten
beschreiben die betriebswirtschaftlichen Zuordnungen von Eigenleistungen der Mitarbeiter in deren Gruppen und Kostenstellenzuordnungen, sowie externe Dienstleister und Lieferanten =(Fremdfirmen), sowie mögliche  frei definierbare Leistungsarten (z.B. Instandsetzung, Wartung, Umbau etc.) als auch Schadenscodes (Schadensursachen, Wirkungen Schadensbilder) mit denen Sie hervorragend Strukturierte Analysen gewährleisten.

Materialstammdaten
beschreiben alle Material- und einkaufsspezifischen Grundtabellen, wie z.B.   Mengeneinheiten, Warengruppen,  Versandarten, Lieferbedingungen u.v.m.

Systemstammdaten
beschreiben die Konfiguration des System. Hier werden auch die Anzahl und Bezeichnung der Anlagenstrukturebenen definiert.

Mit den System- und Zusatzparametern können Sie viele Einstellungen im System beeinflussen, ohne dass hierfür für Sie eine Programmanpassung definiert werden muss.

Diese Einstellungen werden mit Ihnen bei der Systeminbetriebnahme abgesprochen und durch den Systemadministrator oder durch uns für Sie nach Ihren Wünschen und Anforderungen vorgenommen.

Auch die Einstellungen der Zugriffsrechte und Layouts für die Formulare der Eingabemasken der Benutzer werden in den System Stammdaten definiert.